Der trafo
In der Mitte Berlins steht das ehemalige Heizkraftwerk Mitte – ein Stück Berliner Industriegeschichte. Erbaut quasi zeitgleich mit der Berliner Mauer in den Jahren 1960 bis 1964, war es dafür bestimmt, die Menschen in Berlins Mitte mit Wärme zu versorgen. Nachdem das Gebäude lange leer stand, pachtete es Dimitri Hegemann. In einem Teil des Gebäudes fand sein Technoclub Tresor Platz. Für die konzeptionelle Weiterentwicklung des heutigen trafos und seinen Betrieb hat sich nun ein Team aus Berliner Kulturschaffenden zusammengefunden.
Der trafo verkörpert aktuelle Themen wie Urbanität, neue Raumnutzungen und flexible Strukturen. Vieles ist unter dem Dach dieses offenen Hauses möglich – als Spielort und Produktionsstätte: Ausstellung, Theater, Tanz, Musik, Installation und Performance. Bildende und darstellende Kunst finden im trafo einen nicht codierten Raum, und es gibt Platz genug für Veranstaltungen aller Art.
Kreative Strategien für den gesellschaftlichen Wandel
Wie ein Transformator steht der trafo für den Wandel. Die Vision einer besseren und gerechteren Zukunft wird für immer mehr Menschen zur Antriebsfeder ihres Denkens und Handelns. Ein Zentrum dieses neuen Denkens ist Berlin. Hier wollen wir diskutieren, zeigen und umsetzen, was aktuell gedacht und getan wird.
Eingebettet in den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs soll der trafo so langfristig zu einem urbanen Think Tank werden, mit Festivals, Symposien und Workshops. Im trafo sollen die Entwickler zukunftsfähiger Modelle und Instrumente – auf künstlerischer, sozialer, politischer, ökologischer oder wirtschaftlicher Ebene – zusammenkommen.
Die Arbeit im trafo folgt dabei trotz aller Offenheit im Programm zwei Leitlinien: dem Gedanken der Zukunftsfähigkeit und dem Prinzip der Vernetzung und Interdisziplinarität. Ziel ist es, Best Practice und Utopie zusammenzubringen.


